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Unsere Geschichte

Die Zeichen stehen auf Grün

Die Geschichte von Energie 360° beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem ersten Zürcher Gaswerk beim Platzspitz. Heute liegt der Fokus ganz klar im Bereich der erneuerbaren Energien: Die Zeichen stehen auf Grün. Energie 360° bietet schweizweit das ganze Spektrum an Energie- und Mobilitätslösungen an und versorgt rund 40 Gemeinden zuverlässig mit Erdgas und mit immer mehr Biogas.

Die Chronik listet einige Meilensteine aus über 150 Jahren Unternehmensgeschichte auf.

Die Unternehmensgeschichte von Energie 360°

1856 bis 1974: Am Anfang sind die Gaslaternen

1856: Ab 1856 wird auf dem Platzspitz beim Zürcher Hauptbahnhof aus Holz Stadtgas hergestellt. Weil es ­noch keinen elektrischen Strom gibt, dient es vor allem für die Beleuchtung in der Stadt.

1898: Zürich stellt bei der Stadtgas-Herstellung von Holz auf Kohle um. Im neuen Gaswerk in Schlieren wird die Kohle in Koksöfen auf über 1000° C erhitzt. So setzen sich ihre flüchtigen Bestandteile frei; diese werden abgesaugt und zu Stadtgas aufbereitet.

1920: Elektrisches Licht erhellt immer mehr Zürcher Strassen, Stadtgas verliert für die Beleuchtung an Bedeutung.

1945: Nach dem 2. Weltkrieg wird Gas vermehrt als Energieträger zum Kochen, für die Warmwasserproduktion und für Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen genutzt.

1960: In den Sechzigerjahren werden in Europa Erdgasvorkommen entdeckt und erschlossen; gleichzeitig erweist sich die Eigenproduktion von Stadtgas für immer mehr Gasversorger als unwirtschaftlich. Schrittweise löst in der Folge das ungiftige Erdgas das aus Kohle hergestellte Stadtgas ab.

1974: Die Erdgas-Transitleitung TENP (Trans-Europa-Naturgas-Pipeline) von Holland nach Italien ermöglicht die Lieferung von ausreichend Erdgas, um Schweizer Städte zu versorgen und den wachsenden Bedarf für Gasheizungen zu decken. Am 6. Mai 1974 stellt die letzte Ofenanlage im Gaswerk Schlieren den Betrieb ein.

Stadtgas, Erdgas, Biogas: Ein Rückblick

Einst Stadtgas, dann Erdgas, nun immer mehr Biogas: Ein Hintergrundbericht schildert die Veränderung des Gases, das seit über 150 Jahren durch das Netz in der Region Zürich fliesst. Es ist eine Veränderung, die das Klima freut. Hintergrundbericht lesen

1997 bis heute: Erneuerbare Energien im Fokus

1997: In Samstagern wird aus Grünabfall hergestelltes Biogas zum ersten Mal so aufbereitet, dass es ins Gasnetz von Energie 360° eingespeist werden kann. Mit dieser Pioniertat beginnt die «Erfolgsgeschichte erneuerbares Gas» für Energie 360°. Das Biogas wird beim Tanken von CNG-Fahrzeugen als erneuerbarer Anteil angerechnet.

1998: Energie 360° wird – noch unter dem Namen Erdgas Zürich – aus der Stadtverwaltung ausgegliedert und erhält die Rechtsform einer Aktiengesellschaft.

2000–2006: Die Gasversorgungen von 18 Gemeinden rund um die Stadt Zürich werden integriert und bilden ein zusammenhängendes regionales Direktversorgungsgebiet. Die Gemeinden beteiligen sich als Aktionärinnen.

2008: Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich sagen in einer Volksabstimmung ja zur 2000-Watt-Gesellschaft.

2009: Als erstes Unternehmen der Schweiz bietet Energie 360° ihren Kundinnen und Kunden erneuerbares Biogas nicht mehr ausschliesslich zum Fahren, sondern auch zum Heizen an. Kundinnen und Kunden wählen, ob sie Erdgas durch 5%, 20% oder 100% Biogas ersetzen wollen. Das Produkt «100% Biogas» trägt das Schweizer Qualitätslabel «naturemade star».

2010: Gemeinsam mit Entsorgung & Recycling Zürich plant und realisiert Erdgas Zürich (heute Energie 360°) die Biogasanlage im Vergärwerk Werdhölzli. Das Biogas, das heute dort produziert wird, reicht aus, um bis zu 10 000 Haushalte zu versorgen.

2014: Das Unternehmen hat sich zur Anbieterin von erneuerbaren Energien und nachhaltigen Energielösungen entwickelt. Das soll sich auch im Namen zeigen: So wird aus der «alten» Erdgas Zürich AG die Energie 360° AG.

2015: Per 1. Oktober 2015 macht Energie 360° Biogas zum Standard. Die Mehrheit aller Gaskundinnen und Gaskunden bezieht das neue Standardprodukt mit 5% erneuerbarem Gas. Ein Jahr später verdoppelt Energie 360° den Anteil an Biogas im Standardprodukt von 5% auf 10%. Insgesamt werden damit 50 000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Auch in den folgenden Jahren steigert das Unternehmen den Absatz von Biogas kontinuierlich. Seit April 2019 beträgt der Standard-Biogas-Anteil 15%.

2015: Energie 360° gründet den Smart Energy Innovationsfonds. Dieser beteiligt sich an Start-up-Unternehmen, die mit ihren Geschäftsideen zu einer nachhaltigen Energiezukunft beitragen.

2016: Per 1. Oktober 2016 verdoppelt Energie 360° den Anteil an Biogas im Standardprodukt von 5% auf 10%. Insgesamt werden damit 50 000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

2016: Nach acht Jahren an der Spitze von Energie 360° verlässt CEO Kurt Lüscher Ende 2016 das Unternehmen. Per 1. März 2017 tritt Jörg Wild seine Nachfolge an.

2017: Auf der Autobahnraststätte Forrenberg Nord nehmen Energie 360° und die Gotthard Fastcharge AG ihre erste gemeinsame Schnellladestation für Elektroautos in Betrieb – zahlreiche weitere sollen folgen.

2018: Für den Spargelhof der Jucker Farm AG entwickelt Energie 360° gemeinsam mit Partnern ein Energiekonzept. Es wird mit dem Solarpreis 2018 in der Kategorie «Energieanlagen» ausgezeichnet.

2018: Weil Energie 360° ihre Energie- und Mobilitätslösungen schweizweit anbietet, ist sie seit Sommer 2018 mit einem Büro in Lausanne präsent.

2019: Energie 360° präsentiert ihr Mobilitätsangebot – inklusive zweier Weltneuheiten  – zum ersten Mal am Internationalen Automobilsalon in Genf.

Ausgezeichnet für Power-to-Gas-Projekt

2018 erhalten Energie 360° und das Paul Scherrer Institut (PSI) den Schweizer Energiepreis «Watt d’Or» für das gemeinsam realisierte Power-to-Gas-Projekt. Mehr über den Versuch lesen

Interessiert daran, was Energie 360° im letzten Jahr bewegt hat? Unser Geschäftsbericht enthält zahlreiche weitere Informationen zu Produkten, Mitarbeitenden und spannenden Projekten.

Melanie Frei, Projektleiterin Kommunikation und Mediensprecherin bei Energie 360°
ENERGIE360-6BGUBG6ITB
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