Fernwärme: Die alte Heizung ersetzen

Die alte Gasheizung hält nicht mehr lange durch, die Eigentümerschaft um Elsbeth Kuster muss sich um eine neue Heizungslösung kümmern. Von Anfang an war klar: Sie wollen künftig erneuerbar heizen. Das Rennen hat schliesslich die Fernwärme gemacht.

Drohnenaufnahme von Thalwil.

Es ist eine Geschichte, wie sie sich jedes Jahr hundertfach in der ganzen Schweiz abspielt: Die alte Heizung ist in die Jahre gekommen, eine neue muss her. Aber welche Lösung ist die beste? Mit dieser Frage musste sich auch Elsbeth Kuster aus Thalwil auseinandersetzen. «Die Gasheizung in unserem Mehrfamilienhaus erreicht bald das Ende ihrer Lebensdauer. Wir, die Eigentümerschaft, mussten uns deshalb auf einen Ersatz einigen.» Von Anfang an war allen wichtig, dass die neue Heizung auf erneuerbare Energie setzt.

 

Erneuerbar heizen lohnt sich

Erdwärme als künftige Lösung war schnell vom Tisch, denn das Areal ist dafür zu klein. «Man hätte nicht genügend viele Sonden setzen können.» Eine Luftwärmepumpe wäre ebenfalls möglich gewesen. Weil das Haus aber in der Kernzone B steht, also dem Erhalt des Ortszentrums dienen soll, wäre das Projekt kaum bewilligungsfähig gewesen. «Eine Miteigentümerin sprach sich zudem dagegen aus, weil Bekannte von ihr schlechte Erfahrungen damit gemacht hätten. Die Pumpe sei sehr gut hörbar.» Elsbeth Kuster und die Eigentümerschaft entschieden sich letztlich für eine Heizung mit Fernwärme aus dem Zürichsee. Natürlich sei das auch die naheliegendste Lösung, wenn man direkt am See wohne. «Aber wir wollten sichergehen, dass es auch die beste Lösung ist.»

Mit der Gasheizung haben die drei Wohnparteien zuvor jährlich rund 30 Tonnen CO2 ausgestossen. Das entspricht in etwa dem Ausstoss einer fünfköpfigen Familie bei einem Flug Zürich–Sydney retour. Mit Fernwärme sinkt dieser Wert auf ein Minimum. Denn die eingesetzte Energie ist bis zu 80 Prozent CO2-neutral und grösstenteils erneuerbar.

 

Portrait von Elsbeth Kuster

Ob Bodenheizung oder Radiator: In den Innenräumen sind keine Anpassungen nötig.

Elsbeth Kuster
Miteigentümerin Mehrfamilienhaus.

 

Aber auch in finanzieller Hinsicht ist das Heizen mit Fernwärme attraktiv. «Wir bezahlen künftig einen fixen Preis und sind nicht abhängig von CO2-Abgaben oder den schwankenden Preisen für fossile Energien.» Der Wärmeliefervertrag von Energie 360° beinhaltet zudem den Betrieb, die Wartung und den Unterhalt der Heizung. «Das nimmt uns natürlich viel Arbeit ab.»  Das Contracting garantiert die komfortable Wärmeversorgung während 30 Jahren.

Nicht zuletzt bleiben teure Reparaturkosten aus, weil die Anlage Energie 360° gehört. Die Enerigeversorgerin selbst kümmert sich im Schadensfall darum. Der Anschluss ans Fernwärmenetz steigert zudem den Wert der Immobilie, denn diese Lösung übertrifft sogar die aktuellen gesetzlichen Auflagen für Heizungen. Sie genügt diesen also auch noch, wenn die Bestimmungen verschärft werden sollten.

 

Fernwärme für Bodenheizung und Radiatoren

Mit der Immobilie von Elsbeth Kuster wird noch eine zweite Immobilie ans Netz angeschlossen. Die Herausforderung dabei: Eine wärmt die Räume mit einer Bodenheizung, die andere mit Radiatoren. «Für die Radiatoren ist eine höhere Temperatur nötig als für die Bodenheizung.» Für die Installation ist das zwar relevant, für die Besitzerinnen und Besitzer jedoch nicht. «In den Wohnräumen sind keine Anpassungen nötig. Das ist für uns natürlich ein grosser Vorteil.» Gleiches gilt für die Heizzentrale im Keller. «Wo vorher der Heizkessel stand, steht künftig die Übergabestation für das Fernwärmenetz. Die neue Anlage ist sogar kleiner.»

Noch dauert es aber, bis Elsbeth Kuster und ihre Nachbarinnen und Nachbarn erneuerbar heizen. Aktuell verlegt Energie 360° Leitungen zum Haus. Im Frühling dann installiert ein Heizungsmonteur die Komponente im Innern des Gebäudes. Teilweise kann er dafür die Leitungen der Gasheizung nutzen. Und voraussichtlich im Sommer 2023 ist alles fertig. Hält die alte Heizung noch zwei Winter durch? «Wir wissen es nicht», sagt Elsbeth Kuster. Aber frieren müssten sie auf keinen Fall. «Wenn die Gasheizung vorher aussteigt, stellt uns Energie 360° eine Übergangslösung zur Verfügung.» Sie freut sich aber schon jetzt auf die neue Heizung: «Es ist ein gutes Gefühl, mit einer für uns so attraktiven Lösung zu einer nachhaltigeren Energiezukunft beizutragen.»

 

Brauchen auch Sie eine neue Heizung? Lassen Sie sich an ein Fernwärmenetz anschliessen.

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