Energie 360° und Coop installieren rund 100 Ladestationen

Einkaufen und laden in einem: Energie 360° und Coop installieren bei rund 100 Coop-Einkaufszentren und -Verkaufsstellen Ladestationen für Elektroautos. Damit fördern die beiden Unternehmen nachhaltige Mobilität in grossem Stil. Für Energie 360° ist es das schweizweit bisher grösste Abkommen für Ladestationen im öffentlichen Bereich.

Familie mit Elektroauto vor Ladestation

Einkaufen lohnt sich bald doppelt: Während man Tomaten, Äpfel und Spaghetti in den Einkaufswagen legt, lädt draussen der Akku des Elektroautos. Denn Energie 360° und Coop rüsten gemeinsam rund 100 Coop-Einkaufszentren und -Verkaufsstellen mit Ladestationen aus. Schon diesen Spätsommer beginnen die Bauarbeiten an den ersten Standorten. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 der rund 100 geplanten Coop-Einkaufszentren und -Verkaufsstellen mit Ladestationen ausstatten. Die weiteren folgen bis Mitte 2023. Der Umfang des Projekts ist für uns einmalig. Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, sagt: «Wir vergrössern und verdichten damit schweizweit das Angebot an Ladestationen signifikant. Davon profitieren Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos in der ganzen Schweiz.

Ladestationen nur mit Ökostrom

Energie 360° und Coop achten darauf, dass alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St. Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtig werden. Martin Kessler, sagt: «Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.»

Geladen wird an den Stationen mit 22 kW Wechselstrom. Dieser stammt vorwiegend aus ökologischer Produktion. Graustrom gleicht Energie 360° mit Ökostrom-Zertifikaten aus. Je nach Ladestärke des E-Autos lädt es damit während einer Stunde ausreichend Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Wie bei den anderen öffentlichen Ladestationen von Energie 360° ist das Bezahlen via App oder RFID-Karte möglich. Die Ladestationen sind zudem ins Netz von swisscharge.ch eingebunden: Dieses umfasst über 48’000 Ladestationen in ganz Europa.

Kommentar verfassen*

Comments

  1. Avatar Bingisser Jürg sagt:

    Sehr gut, dass auch Coop bald Ladestationen anbietet! Wir warten gespannt darauf auch im Seeland während dem Einkauf unser Elektroauto aufzuladen!

  2. Avatar Fabian sagt:

    Wenn Coop gratis laden anbieten würde, müsste ich nicht mehr in die Migros! Sonst lade ich günstiger zuhause und kann auch günstiger einkaufen…

  3. Avatar Rene sagt:

    Ich bin gespannt auf die Ladepreise. Mittlerweile ist der Strom im Verhältnis teurer als Benzin oder Diesel.

    • Avatar Seyb Michelle sagt:

      Lieber Herr Meier
      Bei der Nutzung fallen die Ladegebühren von CHF 0.29 pro KWh an – die Preise wurden gemeinsam mit Coop festgelegt.
      Freundliche Grüsse Energie 360°

  4. Avatar Daniel sagt:

    CHF 0.29 pro kWh, dann gehe ich lieber zu Lidl und Aldi wo das Laden kostenlos ist!!

  5. Avatar John Renewable sagt:

    Guten Tag
    Grundsätzlich finde ich jede Ladestation ein gute Idee. Sinnvoll sind Sie besonders an Orten wo unsere Fahrzeuge, die ja eigentlich „Stehzeuge“ sind, stehen.
    Bezüglich Ladekosten erstaunt mich immer wieder folgender Umstand:
    – sowohl Coop wie auch Energie 360 wird ja schweizweit nicht eine 100’000 kWh sondern einige 1’000’000 kWh Energie beziehen. In diesen Größenordnungen kostet die elektrische Energie noch 3 bis 5 Rp./ kWh
    – Somit liegt der Gesamtenergie-preis bei 10 bis 14 Rp./kWh. Herkunftsnachweise für Solarstrom kosten in der Schweiz, auf dem freien Markt, zwischen 1-2 Rp/ kWh. Der Gesamtpreis liegt somit bei 11-16 Rp./kWh
    Wieso um alles in der Welt müssen das dann 29 Rp. einer einer 22 kW AC Säule sein??
    Tesla verkauft DC Ladungen mit 200 kW (auf Ladesäulen die 50 mal mehr Kosten als eine 22 kW AC Säule) für 30 Rp.!
    Sprecht doch nochmal mit den Marketingverantwortlichen von Coop ob Migros oder Lidel keine Mitbewerber sind?!?

    • Avatar Seyb Michelle sagt:

      Lieber John Renewable
      Beim Festlegen der Ladegebühren verfolgen die Betreiber von Ladestationen ganz unterschiedliche Philosophien. Bei einigen Retailern ist kostenloses Laden ein Teil des Marketings, um die Frequenzen in den Läden zu steigern. Die effektiven Kosten für Infrastruktur, Energie und Instandhaltung werden durch die Erträge der Geschäfte querfinanziert. Ob dieses Gratisangebot weiterbesteht, wenn die Zahl der Elektroautos kontinuierlich steigt, wird sich zeigen.

      Coop und wir gehen einen anderen Weg: Gemeinsam ermöglichen wir das Laden von Elektroautos an zahlreichen Standorten und achten dabei auf Nachhaltigkeit. Strom gratis abzugeben, widerspricht unserem Bild eines bewussten Umgangs mit Energie. Strom soll in der Wahrnehmung der Konsumentinnen und Konsumenten immer einen Wert haben – genau wie unsere Dienstleistung: Wir geben nicht einfach Strom ab, sondern realisieren und betreiben eine moderne Infrastruktur. Aus unserer Sicht ist es gerechtfertigt, dass die Nutzerinnen und Nutzer dafür einen angemessenen Preis bezahlen.

      Mit 29 Rp./kWh haben wir diesen Preis bewusst so angesetzt, dass er auch für Personen attraktiv ist, die zu Hause keine Lademöglichkeit haben. Er liegt deutlich tiefer als bei den meisten Ladestationen der anderen Ladenetze.

      Freundliche Grüsse Energie 360°

  6. Avatar Hans Grossenbacher sagt:

    22 kW ist als Lader unterwegs nicht brauchbar, die Leistung ist viel zu gering. Zudem: Nur wenige Autos können mit 22 kW Wechselstrom laden, 11 oder noch weniger ist üblich. Nur Gleichstrom mit mind. 50 kW ist brauchbar.

  7. Avatar Robert Z. sagt:

    Liebe Coop

    Ich freue mich wenn es soweit ist und danke, dass Sie Elektromobilität unterstützen. Für mich ein Grund mehr um bei Coop einzukaufen. Bitte statten Sie die Filiale in 8630 Rüti ZH so rasch wie möglich mit Ladesäulen aus. Bisher muss ich mich mit Aldi Rüti zufrieden geben. ;(