Elektroautos sind die bessere Wahl – für Portemonnaie und Umwelt

E-Autos sind zwar beim Kauf noch teurer als Verbrenner, lohnen sich aber mit jedem gefahrenen Kilometer mehr. Denn sie bewegen sich effizienter, umweltschonender und unter dem Strich auch günstiger.

Ein Mann mit seinem Elektroauto

Elektrofahrzeugen gegenüber gibt es viele Vorurteile: Sie seien teuer, mühsam zu laden und wegen ihrer Batterie gar nicht so umweltfreundlich. Aber obwohl Elektroautos im Kauf teurer sind als vergleichbare Verbrenner, lohnt sich die Investition auf lange Sicht. Das erkennen immer mehr Schweizerinnen und Schweizer: Im Jahr 2018 fuhren laut Bundesamt für Statistik rund 19 000 E-Autos auf Schweizer Strassen, ein Jahr später waren es bereits knapp 30 000. Folgende Übersicht zeigt die Vorteile von Elektroautos auf.

 

Kauf: Öffentliche Hand hilft mit

Puncto Finanzierung eines Elektroautos helfen Bund, Kanton und Gemeinden – teils sogar doppelt und dreifach. Der Bund befreit die Stromer beispielsweise von der Automobilsteuer. Diese macht 4 Prozent des Fahrzeugwertes aus, bei einem Kaufpreis von 30’000 Franken sind das immerhin 1200 Franken. Ob der Händler diese Einsparung an Kunden weitergibt, ist allerdings ihm überlassen – die Information dient aber als Verhandlungsgrundlage. Die Klimastiftung Schweiz unterstützt KMU bei der Anschaffung von E-Autos zusätzlich mit 1000 Franken.

Auch die Kantone beteiligen sich am Kauf: In Zürich sind E-Fahrzeuge komplett steuerbefreit, in St. Gallen und im Aargau gibt es ebenfalls Vergünstigungen bei den Verkehrssteuern, und der Kanton Schwyz vergibt Fördergelder von bis zu 1000 Franken. Auf der Website co2tieferlegen.ch von Energie Schweiz, einem Programm des Bundesamts für Energie, sind alle Fördermittel je Kanton aufgelistet. Kommt hinzu: Die Elektrofahrzeuge sind auch bei Service und Betriebskosten günstiger. Denn Strom ist preiswerter als Treibstoff und die Wartungskosten beim E-Auto geringer, da sie weder Ölwechsel noch neue Zündkerzen brauchen.

 

Umwelt: Besser mit jedem Kilometer

Während der Herstellung belasten Elektroautos die Umwelt stärker als ein Verbrenner. Grund dafür ist vor allem die Batterie, die bei der Produktion viele Emissionen verursacht. Berücksichtigt man aber die gesamte Lebensdauer der Fahrzeuge, holt das E-Auto diesen Rückstand auf: Pro Kilometer stösst ein Benziner rund 300 CO2-Äquivalente aus, das E-Auto mit 122 hingegen weniger als die Hälfte davon. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Paul-Scherrer-Instituts. Diese zeigt weiter, dass Stromer über den gesamten Lebenszyklus betrachtet die emissionsärmsten Fahrzeuge sind, verglichen mit Benzin, Diesel, Erdgas und Wasserstoff.

 

Laden: einfach, schnell und günstig

Wie schnell das Laden vonstatten geht, ist abhängig von der Technologie – wie hoch ist die Ladeleistung der Station? Und die Kapazität der Akkus? Denn während bei einer Schnellladesäule das Auto schon nach zehn bis dreissig Minuten bereits ist für die Weiterfahrt, kann es bei einer privaten AC-Ladestation bis zu acht Stunden dauern. Es gibt aber auch speziell für Zuhause Ladelösungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Ladedauer kann man einfach ausrechnen: die Kapazität der Batterie in Wattsunden dividiert durch die Ladeleistung in Watt.

Eine Ladestation von Energie 360° für Elektroautos

Eine Ladestation von Energie 360°

Bei öffentlichen Ladestationen gilt grundsätzlich: Je höher die Leistung, desto höher die Kosten. Schätzungen gehen insgesamt von rund 60 Prozent tieferen Treibstoffkosten im Vergleich zu einem Verbrenner aus. Auf der Website von ichtankestrom.ch vom Bundesamt für Energie findet man alle öffentlichen Ladestationen und sieht direkt, ob diese verfügbar oder besetzt sind. Dies geht natürlich auch über die e-mobility-App von Energie 360° oder via Swisscharge.ch, einer Tochtergesellschaft von Energie 360°.

 

Batterie: zweites Leben nach der Strasse

Wie der Akku im Smartphone hält auch die Batterie im Elektroauto nicht ewig. Die Batterien sind so lange im Einsatz, bis ihre Kapazität noch etwa 70 bis 80 Prozent des ursprünglichen Werts aufweist. Schätzungen gehen davon aus, dass dies bei einem Tesla Model S bei etwa 500’000 Kilometern der Fall sein wird. Danach sind die Akkus aber nicht Elektroschrott, sondern können weiterverwendet werden. Man spricht von einem «Second Life» für die Batterie. So kann man sie beispielsweise als Stromspeicher im eigenen Haus nutzen: Wenn die Photovoltaik-Anlage an einem sonnigen Tag mehr Energie produziert, als direkt benötigt wird, speichert sie den Strom. Abends oder nachts kann man damit dann Fernsehen oder das E-Auto laden.

 

Entdecken Sie die kostenlose e-mobility-App von Energie 360° 

Klar: Wer über den Kauf eines E-Autos nachdenkt, sucht früher oder später nach einer Elektroladestation. Die kostenlose e-mobility-App von Energie 360° hilft bei der Suche und beim unkomplizierten Laden unterwegs. Denn eine der über 17 000 Ladestationen im europaweiten Ladenetzwerk steht bestimmt in der Nähe bereit.

Die App zeigt den Fahrerinnen und Fahrern von E-Autos, wo sich die nächste Ladestation befindet und hilft bei der Navigation – dies ohne Aboverpflichtung und ohne Gebühren, dafür mit Reservierfunktion und Ökostrom an unseren eigenen Ladestationen.

Elektromobilitäts-App von Energie 360°

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