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Sie wachen über das Gasnetz

An 365 Tagen im Jahr liefert Energie 360° zuverlässig Gas in die Haushalte. Gaskontrolleur Frank Blume, Koordinator Urs Hüsler und Teamleiter Alessio de Monaco geben Einblick, wie eingespielte Teamarbeit das Netz sicher am Laufen hält.

Publiziert 08.06.2026 Lesedauer 3 min

Es klingelt an der Tür. Mit einem freundlichen Lächeln stellt sich Frank Blume vor: Der Gaskontrolleur kommt vorbei, um Leitungen und Geräte auf ihre Funktionstüchtigkeit zu kontrollieren. Egal, ob Altbauwohnung mit Gasherd oder Einfamilienhaus mit alten Leitungen – für Frank Blume ist die Arbeit als Gaskontrolleur seit seiner Jugend ein Traumberuf. «Der Job ist vielfältig», sagt der 58-Jährige. «Und hält jeden Tag neue Begegnungen und köstliche Gerüche aus verschiedenen Küchen bereit.»

Zwischen Zählern und Zündsicherungen

Wo der Arbeitstag Frank Blume hinbringt, das steht im digitalen Einsatzplan. Die Koordination der Termine übernimmt dabei sein Kollege Urs Hüsler. Nebst der Planung sichtet und bearbeitet Hüsler Kontrollberichte seiner Kolleg*innen, informiert Kund*innen über Besuche und gibt Sanitärbetrieben Auskunft über allfällige Mängelbehebungen. «Entdecken wir einen Mangel, sind die Eigentümer*innen oder Verwaltungen zuständig für die Reparatur», erklärt er und ergänzt lachend: «Und da das auch mal vergessen gehen kann, lasse ich regelmässig Erinnerungen raus. Um das Verständnis bei den Kund*innen zu erreichen, ist dafür ab und zu ein Telefongespräch notwendig.»

Urs Hüsler (links) koordiniert die Einsätze seiner Kolleg*innen. Wichtig dabei ist, dass er mit dem Team regelmässig im Austausch ist, so auch mit Leiter Alessio de Monaco.

Alte Geräte sind Schmuckstücke der Geschichte

Zusammen mit seinen Kolleg*innen ist Frank Blume für die Kontrolle der Gasapparate vor Ort zuständig. Täglich besucht er mehrere Haushalte, prüft Dichtheit, Zuluft und Sicherheitsfunktionen. Immer wieder herausfordernd ist dabei der Einsatz bei alten Gerätschaften. «Im Zürcher Niederdorf stehen beispielsweise die ältesten Gasgeräte Zürichs, etwa erdgasbetriebene Waschmaschinen», verrät Blume. «An solch alten Geräten zu arbeiten, ist für mich immer ein wahres Highlight.»

  • «Unsere Arbeit ist wie ein Pingpong-Spiel. Wir im Büro behalten die Übersicht, während die Kontrolleur*innen draussen vor Ort nach dem Rechten schauen.»

    Urs Hüsler

    Koordinator Messstellenbetrieb bei Energie 360°

  • Nach jedem Einsatz dokumentiert Blume alles digital. Mängel und Fotos landen bei Urs Hüsler zur weiteren Bearbeitung. «Unsere Arbeit ist wie ein Pingpong-Spiel», sagt er. «Wir im Büro behalten die Übersicht, während die Kontrolleur*innen draussen vor Ort nach dem Rechten schauen.»

    Regelmässige Kontrolle bringt Sicherheit

    Der Auftrag des gesamten zwölfköpfigen Gasteams, das sich aus Planer*innen im Backoffice, Kontrolleur*innen vor Ort und Spezialtechniker*innen zusammensetzt, ist, die Betriebssicherheit im Netz und in jedem einzelnen Haushalt zu gewährleisten. Energie 360° übernimmt im Einsatzgebiet, das 42 Gemeinden umfasst, über 5000 Apparatekontrollen und 3000 Gaszählerwechsel. Die Kontrollen der Gasgeräte und -leitungen basieren auf gesetzlichen Vorgaben: Die Geräte werden alle 7 bis 14 Jahre geprüft, die Zähler alle 14 Jahre gewechselt. «Damit stellen wir sicher, dass die Rechnungen der Kund*innen stimmen», so Urs Hüsler.

    Frank Blume und sein Team kontrollieren in 42 Gemeinden Gasgeräte und -leitungen.

    Sensibilisierung als wichtiger Teil der Arbeit

    Obwohl die Arbeit von Urs Hüsler und Frank Blume wesentlich für die Sicherheit der Menschen ist, freuen sich nicht alle über den Besuch der Gaskontrolleure. «Gerade in Kellern sehen nicht alle Kund*innen ein, warum diese freigeräumt werden müssen», sagt Blume.

    Auch wenn das Team unterschiedliche Arbeiten hat, sind sie in der Aufklärungsarbeit vereint. Da brauche der Job nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch die Geduld, Dinge zu erklären. Für Frank Blume, Urs Hüsler und ihr Team ist das aber kein Problem, denn «Unsere Leidenschaft für das Produkt Erdgas macht uns Freude an der Arbeit.»

    Alessio de Monaco leitet das Gasteam. Der Leiter Messstellenbetrieb weiss: «Mittlerweile ist der Spagat zwischen alter und neuer Technologie gross.»

    Blick nach vorn

    Alessio de Monaco leitet als Verantwortlicher für den Messstellenbetrieb das Gasteam. Er kennt beide Welten: Früher war er selbst Gaskontrolleur, heute führt er das Team in die digitale Zukunft. «Mittlerweile ist der Spagat zwischen alter und neuer Technologie gross», sagt er. «Einerseits müssen wir jahrzehntealte Geräte kennen, von denen nur noch 40 im Einsatz sind. Gleichzeitig müssen wir auf dem aktuellen Stand sein bei modernen Techniken.»

  • «Heute helfen unsere Erfahrungen anderen Bereichen von Energie 360°.»

    Alessio de Monaco

    Leiter Messstellenbetrieb

  • Als eine der ersten Abteilungen hat das Gasteam die internen Arbeitsabläufe und Dokumentationen digitalisiert. Damit war es ein Vorreiter im Unternehmen. «Heute helfen unsere Erfahrungen anderen Bereichen von Energie 360°», so de Monaco. Der Vorteil: gezieltere Kontrollen und ein noch besserer Service für die Kund*innen.

     

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