Inländische und ausländische Holzpellets: So unterscheiden sie sich

Schweizer Holzpellets erreichten 2019 einen neuen Rekord: 77% aller in der Schweiz verkauften Holzpellets wurden hierzulande produziert – 6% mehr als im Vorjahr. Doch wie heben sich Schweizer Pellets von ausländischen ab? Hier lernen Sie die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede kennen.

Schweizer Holzpellets

Grösse

Bei der Grösse gibt es keinen Unterschied zwischen Holzpellets aus der Schweiz und aus dem Ausland. Pellets sind genormte zylindrische Holzstäbchen mit einem Durchmesser von genau 0,6 Zentimeter.

 

Qualität

Über die Qualität der Holzpellets entscheidet nicht die Herkunft, sondern der Qualitätsstandard. Für störungsfreies, energieeffizientes Heizen lohnt es sich, ENplus® zertifizierte Holzpellets zu kaufen. Denn mit ENplus® wird die gesamte Prozesskette von der Herstellung über die Lagerung bis hin zum Transport an die Kundinnen und Kunden kontrolliert. Energie 360° verkauft unabhängig vom Produktionsland ausschliesslich Holzpellets der höchsten Qualitätsklasse ENplus® A1. Die Schweizer Holzpellets stammen von der Lehmann Holzwerk AG in Gossau (SG) und von der Tschopp Holzindustrie AG in Buttisholz (LU). Die Pellets dieser zwei Unternehmen tragen das Label «Schweizer Holz».

Label ENplus

Ökobilanz

Schweizer Holzpellets: Holzpellets sind immer eine klimaschonende Heizlösung. Die Bäume nehmen CO2 aus der Luft auf und bilden mit dem Kohlenstoff daraus das Holz für die Pellets. Bei Schweizer Holzpellets fällt die Ökobilanz oft besonders gut aus, weil die Transportwege des Holzes zu den Produzenten der Pellets und weiter zu den Kundinnen und Kunden kurz sind. Aus diesem Grund verfügt Energie 360° über mehrere regionale Lager und Bezugsorte.

Ausländische Holzpellets: Ihre Ökobilanz hängt vor allem von der grauen Energie für den Transportweg ab. Bei Schweizer Kundinnen und Kunden im grenznahen Gebiet kann die Ökobilanz ausländischer Pellets sogar besser ausfallen als jene von Schweizer Holzpellets. Ob Inland oder Ausland – in jedem Fall gilt: Wer die Ökobilanz seiner Holzpellets optimieren will, erkundigt sich beim Lieferanten nach Holzpellets mit möglichst kurzem Transportweg.

Pellets aus Schweizer Wald

Nachhaltigkeit

Schweizer Holzpellets: Die Pellets aus der Schweiz von Energie 360° entstehen ausschliesslich aus naturbelassenem Restholz welches in der holzverarbeitenden Industrie anfällt. Die Schweiz verfügt im internationalen Vergleich über eines der strengsten Waldgesetze. Es darf nur so viel Holz genutzt werden, wie nachwächst. Entsprechend nachhaltig bewirtschaften und pflegen die Schweizer Waldbesitzer ihre Wälder.

Ausländische Holzpellets: Fast alle der in der Schweiz verkauften ausländischen Pellets stammen aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Diese Nachbarländer betreiben ebenfalls eine gesetzlich kontrollierte, nachhaltige Forstwirtschaft. Energie 360° stellt beim Einkauf von Holzpellets aus dem Ausland besonders hohe Anforderungen. Erstens müssen die Produzenten FSC-zertifiziert oder PEFC-zertifiziert sein. Zweitens dürfen die Pellets nur aus Restholz der holzverarbeitenden Industrie hergestellt werden. Und drittens müssen die Produzenten die Holzspäne zur Pelletproduktion mit erneuerbarer Energie trocknen.

Wertschöpfung

Schweizer Holzpellets: Bei den im Inland produzierten Pellets mit dem Label «Schweizer Holz» stammt mindestens 80% des Holzes aus der Schweiz. Zudem erfolgt die komplette Herstellung hierzulande. Bei Schweizer Holzpellets bleibt also fast die gesamte Wertschöpfung entlang der Verarbeitungskette im Inland. Das sorgt für Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft, bei Holzgewinnung und Holzverarbeitung, bei der Produktion der Pellets, beim Vertrieb und bei der Lieferung. Viele dieser Arbeitsplätze befinden sich in ländlichen Gegenden der Schweiz, deshalb sind sie besonders wertvoll.

Ausländische Holzpellets: Nur ein kleiner Teil der Wertschöpfung von ausländischen Pellets fällt in der Schweiz an, etwa bei der Lagerung, beim Vertrieb und bei der Lieferung.

Woran Sie Schweizer Holzpellets erkennen

Holzpellets aus der Schweiz tragen das Label «Schweizer Holz». Das rote Logo ist quasi der Schweizer Pass für Holz. Es bestätigt, dass mindestens 80% des Holzes aus der Schweiz stammt. Das entspricht auch den Vorgaben der Swissness-Gesetzgebung. Sie verlangt Folgendes: 60% der Herstellungskosten und die wesentlichen Produktionsschritte müssen im Inland anfallen. Schweizer Holzpellets übertreffen diese Kriterien sogar. Ihre Herstellungskosten entstehen zu 100% in der Schweiz. Wenn Sie auf das Label «Schweizer Holz» achten und Holzpellets aus der Schweiz wählen, stärken Sie die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft.

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