ZEV: nachhaltig günstiger Solarstrom
Zusammenschluss zum Eigenverbrauch: eigener Solarstrom für Immobilien
Bei einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) verkaufen Eigentümer*innen Strom der eigenen Solaranlage direkt an die Mieter*innen. So sparen beide Seiten Stromkosten. Im virtuellen ZEV (vZEV) geht das sogar für mehrere Liegenschaften.
So profitieren Eigentümer*innen und Mieter*innen
Strom von der eigenen Solaranlage ist günstiger als der Strommix aus dem Netz. Dank ZEV und vZEV sind Hauseigentümer*innen, Stockwerkeigentümer*innen und Mieter*innen unabhängiger von Strommarkt und Preisschwankungen. Abgerechnet wird pro Zähler über einfache Preismodelle.
- Steigerung des Eigenverbrauchs
- Werterhaltung der Immobilie
- Erneuerbarer Strom und sichere Versorgung
Solaranlage
Auf den Dächern sind Solaranlagen installiert. Deren Ertrag schwankt je nach Tages- und Jahreszeit sowie Wetter erheblich. Durch aktives Energiemanagement optimieren wir den Eigenverbrauchsgrad Ihrer Anlage. Der produzierte Strom wird unter den Teilnehmenden im ZEV/vZEV verteilt und abgerechnet.
Clever vorsorgen mit Stromspeicher
Überschüssiger Strom lässt sich in einer Batterie speichern. Benötigt der ZEV/vZEV Strom, wird der gespeicherte Solarstrom abgerufen. So kann der Eigenverbrauch weiter optimiert werden.
Virtueller Zusammenschluss
Dank dem virtuellen Zusammenschluss (vZEV) können auch weitere Gebäude hinter dem gleichen Verteilkasten gemeinsam den Strom aus einer Solaranlage beziehen. Als Eigentümer*in der Solaranlage finden Sie so zusätzliche Abnehmer*innen, während die Nachbargebäude von erneuerbarem Strom profitieren.
Messung und Abrechnung
Die Teilnehmenden des ZEV beziehen so viel Strom aus der eigenen Solaranlage wie möglich. Brauchen sie zusätzlichen Strom, beziehen sie diesen aus dem öffentlichen Netz. Beide Anteile werden separat gemessen und verrechnet. Damit das klappt, bieten wir Ihnen Lösungen zur Verwaltung und zur Abrechnung des Stromverbrauchs.
Stromnetz
Die Liegenschaften bleiben weiterhin am öffentlichen Stromnetz angeschlossen. Produziert die Solaranlage nicht genügend Strom, beziehen Sie die Restmenge automatisch aus dem öffentlichen Netz.
Die Gründung eines ZEVs erfolgt in drei einfachen Schritten
Schritt 1
Analyse & Angebot
Wir analysieren Ihren Standort und ermitteln Ihr Potenzial. Unsere Beteiligung Smart Energy Link (SEL) macht Ihnen ein individuelles Angebot.
Schritt 2
Strom beziehen
Nach Inbetriebnahme der Solaranlage und Stromzähler erhalten Sie automatisch lokal produzierten Solarstrom.
Schritt 3
Abrechnung & Optimierung
Sie erhalten jährlich eine Abrechnung über den effektiv verbrauchten Strom. Mit einer intelligenten Steuerung optimieren wir Ihren Eigenverbrauch.
Alles, was Sie zu einem ZEV wissen müssen
Anmeldung und Vertragsverhältnisse im ZEV/vZEV
Ein*e Eigentümer*in und die Mieter*innen oder eine Stockwerkeigentümergemeinschaft bilden den ZEV. Dies regeln sie vertraglich, teilen es ihrem Verteilnetzbetreiber mit und schliessen mit ihm einen Liefer- und Abnahmevertrag ab. Energie 360° und der ZEV vereinbaren einen Energiedienstleistungsvertrag für den Solarstrom. Für die Bewirtschaftung des ZEV/vZEV kann ein Dienstleistungsvertrag mit Smart Energy Link (SEL) oder einem anderen Drittanbieter abgeschlossen werden.
Einfaches Verbrauchs- und Kostenmanagement
Der ZEV tritt gegenüber der Netzbetreiberin als ein Kunde auf. Abgerechnet wird über einen einzigen Stromanschluss (Bilanzzähler). Gerne beraten wir Sie und finden den für Sie optimalen Abrechnungsmodus.
Messung und Abrechnung innerhalb Ihres ZEV/vZEV
Smart Energy Link (SEL) bietet der ZEV-Gemeinschaft die Messung und Abrechnung mittels Einzelstromzählern (Smart Metern). SEL liefert diese Smart Meter und bindet sie technisch in die Messinfrastruktur ein. Von ihnen erhalten wir die Daten, um den Verbrauch der einzelnen ZEV-Teilnehmenden abzurechnen.
Häufige Fragen
Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ermöglicht es, den lokal produzierten Strom direkt im Gebäude an die Mieter*innen und andere Eigentümer*innen zu verkaufen und innerhalb des ZEV zu verrechnen. Dadurch wird der Eigenverbrauch der lokalen Stromproduktion gesteigert. Für einen ZEV müssen sich alle Teilnehmenden hinter dem gleichen Hausanschlusskasten befinden.
Im virtuellen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) können auch weitere Gebäude hinter dem gleichen Verteilkasten (aber mit eigenem Hausanschlusskasten) gemeinsam den Strom aus einer Solaranlage beziehen. Als Eigentümer*in der Solaranlage finden Sie so zusätzliche Abnehmer*innen, während die Nachbargebäude von erneuerbarem, günstigem Strom profitieren.
Mit einem ZEV/vZEV nutzen Sie günstigen und erneuerbaren Solarstrom und sparen Stromkosten. Zudem sparen Sie die Netzkosten beim Bezug des Solarstroms.
Mit dem virtuellen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) kann der Eigenverbrauchsanteil zusätzlich erhöht werden, indem der lokal produzierte Strom auch benachbarten Gebäuden zur Verfügung gestellt wird.
Im ZEV nutzen die Mieter*innen oder Eigentümer*innen auf einem Areal gemeinsam den produzierten Solarstrom. Dafür richten Sie eine eigene Messinfrastruktur ein.
Im vZEV werden mehrere Gebäude hinter dem gleichen Verteilkasten virtuell verknüpft. Der im ZEV produzierte Solarstrom kann so an benachbarte Gebäude verkauft werden. So erhöht sich der Eigenverbrauch im Vergleich zum ZEV. Dazu werden Smart Meter des Netzbetreibers für die Datenerhebung genutzt.
Es ist auch möglich, mehrere ZEV zu einem vZEV zusammenzuschliessen. Auch der Beitritt in eine Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) mit einem ZEV ist möglich.
Investoren und Eigentümer*innen von Immobilien oder Gewerbeliegenschaften können auf ihren Gebäuden eine Solaranlage installieren und den erneuerbaren Strom direkt an ihre Mieter*innen verkaufen. Mit dem virtuellen ZEV profitieren auch Liegenschaften, auf denen keine Solaranlage installiert werden kann.
In bestehenden Mietverhältnissen sind die Mieter*innen nicht dazu verpflichtet, dem ZEV beizutreten. Bei einer Neuvermietung kann der Beitritt zum ZEV obligatorisch sein. Der Beitritt weiterer Liegenschaften zu einem virtuellen ZEV ist freiwillig.
Die installierten Messgeräte oder Smart Meter erfassen Produktion und Verbrauch je Zähler. Smart Energy Link (SEL) rechnet den Solarstrom und den Reststrom digital, transparent und nachvollziehbar ab.
Ja. Produziert die Solaranlage nicht genügend Strom, liefert das öffentliche Netz automatisch den übrigen Strombedarf. Die Versorgungssicherheit ist so gewährleistet.
Für die Gründung eines ZEV fallen die Kosten für die Solaranlage sowie die Messinfrastruktur an.
Im vZEV fallen Kosten für die Solaranlage bei Eigeninvestition an. Die Smart Meter werden vom Verteilnetzbetreiber kostenfrei installiert, falls sie noch nicht vorhanden sind.
Das ist abhängig von der Lage und dem Stromverbrauch Ihrer Liegenschaft sowie der Ausrichtung der Solarmodule. In Kloten beispielsweise produzieren 340 Solarpanels mit einer Gesamtfläche von 610 Quadratmetern Solarstrom für 52 Wohnungen. Der Eigenverbrauchsanteil liegt bei über 60%. In einem ZEV beziehen alle Teilnehmenden proportional die gleiche Menge des verfügbaren Stroms.
Der Eigenverbrauch lässt sich durch die Nutzung von Ladestationen oder die Integration eines Speichers mit einer intelligenten Steuerung erhöhen.
Für einen ZEV müssen sich alle Teilnehmenden hinter dem gleichen Netzanschlusspunkt befinden.
Für einen vZEV müssen die weiteren Gebäude an der gleichen Verteilkabine des Netzbetreibers angeschlossen sein.
Kontaktieren Sie uns
Sie interessieren sich für einen ZEV/vZEV für Ihre Immobilie oder Ihr Areal? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch.
043 317 25 25 solar@energie360.chDas könnte Sie auch interessieren
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